Geosynthetische Barrieren

Tailingdämme: Abdichtungssysteme im Wandel der Zeit

Einleitung Tailingsdämme sind Bergbauhalden, auf denen die Abbauprodukte der mineralgewinnenden Industrie abgelagert werden. Diese Rückstände bestehen aus Feinkornmaterial und werden meist hydraulisch aufgespült. Grundsätzlich können diese Aufbereitungsrückstände im Energiesektor (z.B. Aschen) oder in der mineralgewinnenden Industrie (Gold) anfallen. Über Jahrzehnte vernachlässigt, hat sich die Einstellung der Industrie gegenüber Tailingsdämmen mittlerweile geändert, weg von der Bewertung […]

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Verwendung von Geokunststoffen im Autobahnbau für Abdichtung nach RiStWag und bei Rückhaltebecken am aktuellen Beispiel der BAB A 72 südlich von Leipzig

An zwei Beispielen aus der Praxis werden die Abdichtungen mit Kunststoffdichtungsbahnen und die Verwendung von Geokunststoffen erläutert. Die Autobahn-Neubaustrecke der A 72 südlich von Leipzig führt über einen anspruchsvollen Untergrund mit problematischer Geologie. Das Gebiet ist eine Folgelandschaft des Braunkohlenbergbaus im 20. Jahrhundert – umzingelt von teilverfüllten ehemaligen Tagebauen. Die Autobahn führt durch ehemalige Abbaugebiete

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Vom Steinbruch zur Deponie – Planung und Qualitätsüberwachung im Rahmen der Steilwandabdichtung an der Deponie Wirmsthal

Einleitung Im Landkreis Bad Kissingen wurde Ende der 80er Jahre eine neue Deponie benötigt, da die bis dahin betriebene Deponie Arnshausen nahezu vollständig verfüllt war. Als Standort dafür bot sich ein Steinbruch in der unmittelbaren Nachbarschaft der alten Deponie an, in dem seit 1965 Muschelkalk zur Schottergewinnung abgebaut wurde. Ausgehend von der Geländeoberkante weist der

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Neubaustrecke Wendlingen–Ulm: Fahrwegabdichtung auf der Albhochfläche – Ein Baustellenerfahrungsbericht

Projektvorstellung Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm besteht aus den Teilprojekten Stuttgart 21 und der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm. Dabei bezeichnet Stuttgart 21 die vollständige Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart mit dem neuen Tiefbahnhof als Kernstück und der Strecke zum Flughafen Stuttgart und nach Wendlingen. Die anschließende Neubaustrecke wird den Hochgeschwindigkeitsverkehr bis Ulm ermöglichen und die Filstalbahn umfahren,

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Chronologie der Deponie Halle-Künsebeck

GEG mbH Deponie I: Der älteste Abschnitt der späteren „Zentraldeponie Halle-Künsebeck“ wurde von 1966 bis 1982 mit Haus- und Gewerbeabfall befüllt. Die Deponien Halle-Künsebeck I und II liegen in abgebauten Kalksteinbrüchen des südlichen Kammes vom Teutoburger Wald. Nach Norden, Osten und Westen bilden die steil abgebauten Kalkfelsen den Deponierand und nach Süden gab es die

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Circular Economy –eine Herausforderung für die Geotechnik

1. Hintergrund Der Bedarf an Rohstoffen wächst ungebremst, eine Entkopplung von Wirtschaftsleistung und Ressourcenverbrauch ist bisher kaum gelungen. Schätzungen zufolge wird sich der weltweite Rohstoffkonsum in den nächsten 30 Jahren zumindest verdoppeln (1). Dem Bausektor kommt, im Hinblick auf eine effiziente Ressourcennutzung, eine sehr wichtige Bedeutung zu. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 550 Millionen

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Geotechnische Besonderheiten beim Bau von “Öko-Bermen” auf weichen Flusssedimenten

Einleitung Viele Stauhaltungsdämme an Flußkraftwerken wurden vor mehreren Jahrzehnten errichtet und müssen inzwischen ertüchtigt sowie aufgrund der verstärkten Anforderungen an die Hochwassersicherheit erhöht werden. Üblicherweise wird zur Dammerhöhung ein Stauhaltungsdamm auf seiner Luftseite verbreitert, was in vielen Fällen einen vergleichsweise hohen Flächenverbrauch und einen Eingriff in den luftseitigen Auwald (häufig FFH-Gebiete) erfordert. Insgesamt hat dies

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Richtlinie 836.4107 – Bauen in Wasserschutzgebieten

1. Geltungsbereich und Grundlagen Die Richtlinie „836.4107 Bauen in Wasserschutzgebieten“ ist eine Fortschreibung der bislang geltenden Vorschrift „836.0509 Gewässerschutz und Bodenschutz“. Mit der neuen Richtlinie wird dem fortschreitenden Stand der Technik sowie den weiterentwickelten rechtlichen Grundlagen Rechnung getragen. Thematisch ist diese Richtlinie der Richtlinie „836 Erdbauwerke und sonstige Bauwerke planen, bauen und instandhalten“ zuzuordnen. Das

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