Geotextilien

Schutz vor gravitativen Naturgefahren mit innovativer Erdbau-Technologie, CH-Weggis

Kurzfassung (Abstract) Um Anwohner im Wohngebiet Laugneri vor Blockschlag und Hangmuren zu schützen, hat die Gemeinde Weggis, im Rahmen des Masterplans Naturgefahren, eine neuartige Schutzbaute in steilem Gelände realisiert. Mögliche dynamische Einwirkungen werden im Schutzdamm aus bewehrter Erde aufgefangen und zusammen mit dem Eigengewicht des Dammkörpers in den stabilen Felsuntergrund transferiert. Dabei überträgt ein bewehrtes […]

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Tailingdämme: Abdichtungssysteme im Wandel der Zeit

Einleitung Tailingsdämme sind Bergbauhalden, auf denen die Abbauprodukte der mineralgewinnenden Industrie abgelagert werden. Diese Rückstände bestehen aus Feinkornmaterial und werden meist hydraulisch aufgespült. Grundsätzlich können diese Aufbereitungsrückstände im Energiesektor (z.B. Aschen) oder in der mineralgewinnenden Industrie (Gold) anfallen. Über Jahrzehnte vernachlässigt, hat sich die Einstellung der Industrie gegenüber Tailingsdämmen mittlerweile geändert, weg von der Bewertung

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Verwendung von Geokunststoffen im Autobahnbau für Abdichtung nach RiStWag und bei Rückhaltebecken am aktuellen Beispiel der BAB A 72 südlich von Leipzig

An zwei Beispielen aus der Praxis werden die Abdichtungen mit Kunststoffdichtungsbahnen und die Verwendung von Geokunststoffen erläutert. Die Autobahn-Neubaustrecke der A 72 südlich von Leipzig führt über einen anspruchsvollen Untergrund mit problematischer Geologie. Das Gebiet ist eine Folgelandschaft des Braunkohlenbergbaus im 20. Jahrhundert – umzingelt von teilverfüllten ehemaligen Tagebauen. Die Autobahn führt durch ehemalige Abbaugebiete

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Kommentare zum Merkblatt über die Anwendung von Geokunststoffen im Erdbau des Straßenbaus (M Geok E)

Einleitung Neben den Empfehlungen für den Entwurf und die Berechnung von Erdkörpern mit Bewehrungen aus Geokunststoffen – EBGEO der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. (DGGT) ist das seit 1995 federführend von der Forschungsgesellschaft für Straßenwesen und Verkehr erarbeitete Merkblatt über die Anwendung von Geokunststoffen im Erdbau des Straßenbaus (M Geok E) das Wissenskompendium für den

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Vom Steinbruch zur Deponie – Planung und Qualitätsüberwachung im Rahmen der Steilwandabdichtung an der Deponie Wirmsthal

Einleitung Im Landkreis Bad Kissingen wurde Ende der 80er Jahre eine neue Deponie benötigt, da die bis dahin betriebene Deponie Arnshausen nahezu vollständig verfüllt war. Als Standort dafür bot sich ein Steinbruch in der unmittelbaren Nachbarschaft der alten Deponie an, in dem seit 1965 Muschelkalk zur Schottergewinnung abgebaut wurde. Ausgehend von der Geländeoberkante weist der

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Chronologie der Deponie Halle-Künsebeck

GEG mbH Deponie I: Der älteste Abschnitt der späteren „Zentraldeponie Halle-Künsebeck“ wurde von 1966 bis 1982 mit Haus- und Gewerbeabfall befüllt. Die Deponien Halle-Künsebeck I und II liegen in abgebauten Kalksteinbrüchen des südlichen Kammes vom Teutoburger Wald. Nach Norden, Osten und Westen bilden die steil abgebauten Kalkfelsen den Deponierand und nach Süden gab es die

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Geotechnische Besonderheiten beim Bau von “Öko-Bermen” auf weichen Flusssedimenten

Einleitung Viele Stauhaltungsdämme an Flußkraftwerken wurden vor mehreren Jahrzehnten errichtet und müssen inzwischen ertüchtigt sowie aufgrund der verstärkten Anforderungen an die Hochwassersicherheit erhöht werden. Üblicherweise wird zur Dammerhöhung ein Stauhaltungsdamm auf seiner Luftseite verbreitert, was in vielen Fällen einen vergleichsweise hohen Flächenverbrauch und einen Eingriff in den luftseitigen Auwald (häufig FFH-Gebiete) erfordert. Insgesamt hat dies

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Richtlinie 836.4107 – Bauen in Wasserschutzgebieten

1. Geltungsbereich und Grundlagen Die Richtlinie „836.4107 Bauen in Wasserschutzgebieten“ ist eine Fortschreibung der bislang geltenden Vorschrift „836.0509 Gewässerschutz und Bodenschutz“. Mit der neuen Richtlinie wird dem fortschreitenden Stand der Technik sowie den weiterentwickelten rechtlichen Grundlagen Rechnung getragen. Thematisch ist diese Richtlinie der Richtlinie „836 Erdbauwerke und sonstige Bauwerke planen, bauen und instandhalten“ zuzuordnen. Das

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Filtern mit Geokunststoffen – ein Überblick

Einleitung Geotextilien als Filter müssen so bemessen werden, dass der zu filternde Boden vor Erosion geschützt wird, das tragende Korngerüst somit stabil gehalten wird, das Passieren von Feinkorn nur in nicht kritischem Ausmaß so gestattet wird, dass eine Kolmation – der Aufstau von feinem Material am Filter – vermieden wird oder im unschädlichen Rahmen bleibt

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Küstenschutz Sylt — Geotextile Sandpolster am Haus Kliffende (Kampen)

Projekt: Objektschutz „Haus Kliffende“, Kampen/Sylt (Planung/Bau 1990; Monitoring bis 2000)Redaktionelle Aufbereitung durch Naue: 2025 Küstenschutz Sylt: Geotextile Sandpolster wurden am Haus Kliffende als flexible, naturschonende zweite Verteidigungslinie gegen Sturmfluten umgesetzt und blieben auch nach schweren Winterstürmen funktionsfähig. Abstract Küstenschutz Sylt Das Projekt „Objektschutz Haus Kliffende“ demonstriert erfolgreiche Anwendung geotextiler Sandpolster als flexible Küstenschutzmaßnahme vor einem exponierten Gebäude

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